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Die Geschlechtshormone

Die Geschlechtshormone dienen hauptsächlich der Ausbildung der Geschlechtsmerkmale und der Fortpflanzung. Bildungsort sind die Keimdrüsen (beim Mann in den Hoden, bei der Frau hauptsächlich in den Eierstöcken) und die Nebennieren. Hypothalamus und Hypophyse bilden die notwendigen Steuerhormone. Auch die Plazenta der schwangeren Frau bildet ein wichtiges Schwangerschaftserhaltendes Hormon.

Es gibt keine geschlechtsspezifischen Hormone. Männer und Frauen produzieren nur unterschiedliche Mengen der diversen Hormone. Östrogene und Gestagene sind keine ausschließlich den Frauen vorbehaltenen Hormone, und Testosteron ist nicht nur für Männer wichtig. Im Gegenteil, diese Hormone befinden sich bei jedem Menschen in einem ständigen Fließgleichgewicht und werden nicht nur von Cortisol (dem „Stresshormon“) und DHEA, sondern auch von vielen anderen Faktoren wie der Ernährung und dem Säure-Basenhaushalt beeinflusst. Das Zusammenspiel all dieser Hormone hat sehr starken Einfluss auf das Wohlbefinden des Menschen.

Welche Hormonstörungen können auftreten?

Welche Auswirkungen ein aus dem Gleichgewicht gebrachtes Hormonsystem auf die Psyche haben kann, lässt sich vor allem bei Jugendlichen in der Pubertät, in der Schwangerschaft, bei Frauen in den Wechseljahren bzw. bei Männern in der Adrenopause beobachten. Starke Stimmungsschwankungen sind in diesen Lebensphasen keine Seltenheit, und auch die körperlichen Veränderungen sind nicht zu übersehen. Mit pflanzlichen Mitteln lassen sich diese aufregenden Zeiten sehr gut begleiten, ohne die notwendigen körpereigenen Anpassungsprozesse zu behindern.

Hormonstörung bei Frauen:

Vor allem bei Menstruationsbeschwerden hat sich die Pflanzenheilkunde sehr gut bewährt. Starke Regelschmerzen (Dysmenorrhoe) lassen sich langfristig gut lindern. Eine übermäßig starke Regelblutung (Hypermenorrhoe) kann abgeschwächt werden, aber auch ein, nicht durch eine Schwangerschaft bedingtes, Ausbleiben der Regelblutung oder zu schwache Blutungen (Hypo-, oder Amenorrhoe) können mit Hilfe der Naturheilkunde in Schwung gebracht werden. Befindlichkeitsstörungen wie Stimmungsschwankungen und Brustschmerzen (Mastodynie) an den Tagen vor den Tagen, die allgemein unter PMS zusammengefasst werden, lassen sich ebenfalls ohne Hormonpräparate behandeln.

Ein Therapieversuch mit Hilfe der Naturheilkunde lohnt sich auch bei der Endometriose, einer Erkrankung, bei der sich die Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter ansiedelt und dort Beschwerden verursacht, indem sie bei jeder Regelblutung mitblutet.

Hormonstörung bei Männern:

Nicht nur bei der Frau kann das Hormonsystem aus dem Gleichgewicht geraten. Energiemangel, Libidoverlust und Stimmungsschwankungen können auch beim Mann auf ein hormonelles Ungleichgewicht hindeuten. Auch hier sollte man nicht sofort zu Hormonpräparaten greifen, da schon mit einfachen Korrekturen der Lebensführung (mehr Sport, weniger Alkohol, Gewichtsreduktion) große Erfolge erzielt werden können. Unterstützend können Pflanzen wirken, die die Leber schützen und die Nebennieren anregen.

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